Blätter-Navigation

An­ge­bot 237 von 413 vom 04.01.2017, 12:52

logo

Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät VI - Insti­tut für Öko­lo­gie/ Nach­wuchs­gruppe Rural Futures

Wiss. Mit­ar­bei­ter/in - 50 % Arbeits­zeit - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Die von der Fritz und Hil­de­gard Berg-Stif­tung geför­derte und neu ein­ge­rich­tete Junior­for­scher­gruppe „Healthy­Li­ving: Stra­te­gie und Pla­nungs­in­stru­ment für gesund­heits­för­dern­des Wohn­um­feld­grün in der Stadt der Zukunft“ mit Sitz an der TU Ber­lin ist ein inter­dis­zi­pli­nä­res Koope­ra­ti­ons­pro­jekt zwi­schen dem Insti­tut für Öko­lo­gie (Nach­wuchs­gruppe Dr. Ina Säu­mel), dem Insti­tut für Stadt- und Regio­nal­pla­nung (Fach­ge­biet Denk­mal­pflege), dem Insti­tut für Archi­tek­tur (Fach­ge­biet Pla­nungs- und Bauöko­no­mie/Immo­bi­li­en­wirt­schaft), dem Wei­ter­bil­dungs­stu­di­en­gang Real Estate Manage­ment und der Hafen­City Ham­burg GmbH.
Das Pro­jekt Healthy­Li­ving ent­wirft Kon­zepte und Umset­zungs­stra­te­gien für eine nach­hal­tige Ent­wick­lung des Wohn­um­feld­grüns im urba­nen Raum und zielt dabei auf die ‚bio­di­ver­si­täts­freund­li­che’ lang­fris­tige Stär­kung und Opti­mie­rung der gesund­heits­för­dern­den Öko­sys­tem­dienst­leis­tun­gen. Eine wich­tige Her­aus­for­de­rung dabei ist die quan­ti­ta­tive und qua­li­ta­tive Ent­wick­lung städ­ti­scher Grün­struk­tu­ren und die Stär­kung ihrer Aus­gleichs- und Ent­las­tungs­funk­tio­nen, die auf öko­lo­gi­scher und gesell­schaft­li­cher Ebene wir­ken. Die Nut­zung von Grün­flä­chen unter­stützt nach­weis­lich ver­schie­dene Aspekte der mensch­li­chen Gesund­heit. Das Kon­zept der öko­lo­gi­schen Gesund­heits­för­de­rung erwei­tert dabei bereits bestehende Public-Health-Ansätze.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Öko­lo­gie­mo­dul sol­len fol­gende For­schungs­fra­gen beant­wor­tet wer­den: 1) Wel­che gesund­heits­re­le­van­ten Öko­sys­tem­dienst­leis­tun­gen bie­tet das Wohn­um­feld­grün und wie kön­nen diese opti­miert und stra­te­gisch ent­wi­ckelt wer­den? 2) Kann die Ver­füg­bar­keit von gesund­heits­re­le­van­ten Öko­sys­tem­dienst­leis­tun­gen im Wohn­um­feld­grün mit den epi­de­mio­lo­gi­schen Daten des Gesund­heits­sta­tus der Bewoh­ner und dem Stand­ort kor­re­liert wer­den? 3) Wel­chen Bei­trag leis­tet klein­räu­mi­ges Wohn­um­feld­grün zur urba­nen Bio­di­ver­si­tät und wie kann die Bio­di­ver­si­tät die­ser Flä­chen opti­miert und stra­te­gisch ent­wi­ckelt wer­den? Es sol­len u.a. wir­kungs­be­zo­gene Indi­ka­to­ren zu gesund­heits­re­le­van­ten Bau­stei­nen des Wohn­um­feld­grüns ent­wi­ckelt, die Rück­wir­kung des Wohn­um­feld­grüns auf die mensch­li­che Gesund­heit der betrof­fe­nen Bewoh­ner unter­sucht wer­den. In enger Zusam­men­ar­beit mit dem UBA ist ein Moni­to­ring mit rou­ti­ne­mä­ßig leicht durch­zu­füh­ren­den nicht inva­si­ven Metho­den vor­ge­se­hen und anschlie­ßen­dem Mikro­kern­test bei geziel­ter Pflan­zen­ex­po­si­tion auf den zu unter­su­chen­den Grün­flä­chen und deren Rück­wir­kung auf den Gesund­heits­sta­tus beim Men­schen sowie Stress­in­di­ka­tio­nen zur Luft­hy­giene, um die Wir­kung der Durch­lüf­tungs­ef­fi­zi­enz der Stadt zu ska­lie­ren. 
Diese Arbei­ten erfol­gen in Co-Betreu­ung und prak­ti­schen Expe­ri­men­ten im Rah­men des Moni­to­rings mit den Labo­ra­to­rien der Außen­stelle Bad Els­ter des Umwelt­bun­des­am­tes (Dr. Tamara Grummt, Fach­be­reich Gesund­heit­li­cher Umwelt­schutz, Schutz der Öko­sys­teme). Die Mög­lich­keit zur Pro­mo­tion ist gege­ben.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Diplom, Mas­ter oder Äqui­va­lent) in Bio­lo­gie, Öko­lo­gie, Tech­ni­schen Umwelt­schutz o.ä. mit Schwer­punkt in Pflan­zen­phy­sio­lo­gie, Pflan­zen­öko­lo­gie, bio­lo­gi­sche Che­mie, Öko­to­xi­ko­lo­gie sowie expe­ri­men­telle Erfah­run­gen in ”Labor UND Frei­land”.
Wei­tere Infor­ma­tio­nen befin­den sich auf der Home­page
https://www.rural-futures.tu-berlin.de/menue/healthyliving_projekt/.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (insb. CV, Zeug­nis­ko­pien, einem max. 3-sei­ti­gen the­men­spe­zi­fi­schen Moti­va­ti­ons­schrei­ben) vor­zugs­weise per E-Mail an die Spre­che­rin der Dr. Ina Säu­mel unter ina.saeumel@tu-berlin.de oder schrift­lich an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät VI, Insti­tut für Öko­lo­gie, Nach­wuchs­gruppe Dr. Ina Säu­mel, Ernst-Reu­ter-Platz 1, BH-N, 10587 Ber­lin.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt.
Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.