Blätter-Navigation

An­ge­bot 225 von 490 vom 06.02.2017, 12:05

logo

TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Pro­gram­mie­rung und Eva­lu­ie­rung von Algo­rith­men für die Mus­ter­er­ken­nung in Acou­stic-Emis­sion-Signa­len

Ana­ly­ti­sche Mas­ter­ar­beit auf dem Gebiet der Fer­ti­gungs­tech­nik

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Wäh­rend der Zer­spa­nung wer­den hoch­fre­quente Schwin­gun­gen (Kör­per­schall, Acou­stic Emis­sion, AE) in Werk­zeug und Werk­stück emit­tiert. Diese kön­nen mit­tels Piezo-Sen­so­rik gemes­sen wer­den. Das Fre­quenz­spek­trum des gemes­se­nen Signals ist dabei unter ande­rem abhän­gig von Werk­zeug­geo­me­trie, Werk­stoff-Schneid­stoff­paa­rung, dem Werk­zeug­ver­schleiß sowie uner­wünsch­ten Bau­teil­schä­di­gun­gen. Somit ist es mög­lich, mit­tels Daten­ana­lyse der Kör­per­schall­mes­sung umfas­sende Infor­ma­tio­nen über den Zer­span­pro­zess zu extra­hie­ren. Das Haupt­ziel die­ser wis­sen­schaft­li­chen Arbeit ist die Unter­su­chung unter­schied­li­cher Signal­ver­ar­bei­tungs­al­go­rith­men (z.B.: Fou­rier­trans­for­ma­tion) auf ihre Taug­lich­keit für die Bewer­tung von Acou­stic-Emis­sion-Mes­sun­gen in der Zer­spa­nung. Dafür sind die Grund­la­gen geeig­ne­ter Trans­for­ma­tio­nen zu erar­bei­ten sowie diese in IPy­thon-Aus­wer­te­skripte zu imple­men­tie­ren. Anschlie­ßend kön­nen die mit­tels der Signal­ver­ar­bei­tung gewon­nen Signal­fea­tures für die Mus­ter­er­ken­nung zur Über­wa­chung des Zer­span­pro­zes­ses ver­wen­det wer­den. In einem letz­ten Schritt sol­len Emp­feh­lun­gen zur Ver­bes­se­rung des Set­ups und der ent­wi­ckel­ten Mus­ter­er­ken­nung gege­ben wer­den.

Diese Arbeit lässt sich in fol­gende Schwer­punkte unter­tei­len:

  • Erfas­sen des Stands der Tech­nik hin­sicht­lich Acou­stic-Emis­sion, Signal­ver­ar­bei­tung, Trans­forma-tio­nen und Mus­ter­er­ken­nung
  • Anwen­dung der Signal­ver­ar­bei­tungs­al­go­rith­men auf Acou­stic-Emis­sion-Mes­sun­gen und Eva­lu­ie­rung der Aus­sa­ge­güte
  • Imple­men­tie­rung der Algo­rith­men in IPy­thon
  • Imple­men­tie­rung einer Mus­ter­er­ken­nung zur Ermög­li­chung der Online-Pro­zess­über­wa­chung mit­tels AE
  • kri­ti­sche Bewer­tung des ent­wi­ckel­ten Sys­tems und Benen­nung von Opti­mie­rungs­po­ten­zial
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Struk­tu­rierte Vor­ge­hens­weise, schnelle Auf­fas­sungs­gabe
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse sind wün­schens­wert
  • Inter­esse an Signal­ver­ar­bei­tung, Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik, Pro­zess­über­wa­chung

Un­ser An­ge­bot:

Ange­neh­mes Arbeits­um­feld und erfah­rene Betreu­ung
  • Unter­stüt­zung der Akti­vi­tä­ten eines Indus­trie­pro­jekts sowie die Umset­zung eige­ner Ideen
  • Span­nende und her­aus­for­dernde Abschluss­ar­beit
  • zu ähn­li­chen The­men wer­den Prak­tika ange­bo­ten

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte schrift­lich mit Anschrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­sen