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An­ge­bot 138 von 490 vom 10.02.2017, 12:06

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TU Ber­lin - Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb

Im Pro­duk­ti­ons­tech­ni­schen Zen­trum Ber­lin (PTZ) sind das In­sti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fa­b­rik­be­t­rieb (IWF) der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Ber­lin so­wie das Fraun­ho­fer In­sti­tut für Pro­duk­ti­ons­an­la­gen und Kon­st­ruk­ti­ons­tech­nik (IPK) in ei­nem Dop­pelin­sti­tut zu­sam­men­ge­führt. Das PTZ ver­bin­det die uni­ver­sitä­re Ein­heit von For­schung und Leh­re mit der in­dus­t­rie­na­hen An­wen­dungs­o­ri­en­tie­rung der Fraun­ho­fer Ge­sell­schaft.

Model­lie­rung und Rege­lung eines Aktors zur hoch­ge­nauen Kom­pen­sa­tion qua­si­sta­ti­scher Ver­for­mun­gen an Werk­zeug­ma­schi­nen

Abschluss­ar­beit aus dem Gebiet Werk­zeug­ma­schi­nen

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin wird eine ska­lier­bare Werk­zeug­ma­schine auf Basis eines intel­li­gen­ten Bau­kas­ten­sys­tems aus pas­si­ven und akti­ven Bau­stei­nen (Module), ent­wi­ckelt. In Vor­ar­bei­ten ist ein akti­ves Modul zur Ver­for­mungs­kom­pen­sa­tion am Gestell ent­wi­ckelt wor­den. Es basiert auf der Erwär­munh eines Alu­mi­ni­um­stabs mit­tels Pel­tie­r­ele­men­ten, des­sen ther­mi­sche Deh­nung über Fest­kör­per­ge­lenke in eine Aus­len­kung einer Anschluss­platt­form umge­setzt wird.
In Vor­ver­su­chen konnte die Funk­tion des Aktors über eine Steue­rung bereits vali­diert wer­den. Für den Regel­be­trieb stel­len bei ther­mi­schen Sys­te­men unter ande­rem die gro­ßen Zeit­kon­stan­ten und auf­tre­tende Tot­zei­ten eine Her­aus­for­de­rung dar.

Ziel der aus­ge­schrie­be­nen Arbeit ist die Ent­wick­lung eines geeig­ne­ten Modells sowie einer Rege­lung des Sys­tems, um eine Ver­for­mung der Anschluss­platt­form ohne blei­bende Regel­ab­wei­chung rea­li­sie­ren zu kön­nen. Hier­für ste­hen die gän­gi­gen Soft­ware Tools (MAT­LAB/Simu­link, ANSYS) sowie umfang­rei­che Mess­tech­nik (Tem­pe­ra­tur­füh­ler, Deh­nungs­mess­strei­fen (DMS), Daten­log­ger) für eine expe­ri­men­telle Modell­bil­dung zur Ver­fü­gung.
Als Ansteu­er­elek­tro­nik wurde in Vor­ar­bei­ten eine puls­wei­ten­ba­sierte (PWM) Beschal­tung der Pel­tie­r­ele­mente rea­li­siert. Diese wird zum Abschluss der Arbeit zur Über­prü­fung der Funk­tio­na­li­tät des ent­wi­ckel­ten Regel­kon­zepts ein­ge­setzt wer­den.

Die Auf­ga­ben­stel­lung glie­dert sich wie folgt (Ent­wurf):

  • Recher­che zum Stand der Tech­nik der Kom­pen­sa­tion ther­mi­scher Ver­for­mun­gen mit­tels Akto­rik
  • Durch­füh­rung einer (ggf. expe­ri­men­tel­len) Modell­bil­dung
  • Aus­le­gung einer Rege­lungs­stra­te­gie
  • Imple­men­tie­rung des Reg­lers in Simu­link
  • Expe­ri­men­telle Vali­die­rung der Regel­güte
  • kri­ti­sche Bewer­tung der Ergeb­nisse
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Kennt­nisse in Rege­lungs­tech­nik
  • Grund­la­gen in Mess­tech­nik

Un­ser An­ge­bot:

  • Ange­neh­mes Arbeits­um­feld und erfah­rene Betreu­ung
  • Unter­stüt­zung der Akti­vi­tä­ten eines Indus­trie­pro­jekts sowie die Umset­zung eige­ner Ideen
  • Span­nende und her­aus­for­dernde Abschluss­ar­beit
  • zu ähn­li­chen The­men wer­den Prak­tika ange­bo­ten

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte mit Noten­spie­gel, Lebens­lauf, Anschrei­ben. Fra­gen kön­nen gern vorab per Mail geklärt wer­den.