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An­ge­bot 74 von 551 vom 14.02.2018, 11:54

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TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Expe­ri­men­telle Unter­su­chung und Model­lie­rung von Metall­schäu­men zum Ein­satz in einer Spin­del­küh­lung

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Das For­schungs­pro­jekt „LeBau­Spi“, das in Koope­ra­tion mit einem Ber­li­ner Spin­del­her­stel­ler durch­ge­führt wird, umfasst die Ent­wick­lung einer neu­ar­ti­gen Leicht­bauf­räs­spin­del zur robo­ter­ge­führ­ten Zer­spa­nung. Ein inno­va­ti­ves Spin­del­kühl­sys­tem sieht den Ein­satz von offen­po­ri­gem Metall­schaum als Wärme über­tra­gen­des Medium vor.
Zur Aus­le­gung des Kühl­sys­tems der Leicht­bau­spin­del ist die Kennt­nis der mecha­ni­schen, ther­mi­schen und strö­mungs­tech­ni­schen Eigen­schaf­ten von Metall­schäu­men erfor­der­lich. Von beson­de­rem Inter­esse ist der Ein­fluss des Kon­tak­tes zwi­schen Metall­schaum und Spin­del­ge­häuse. Diese Kenn­grö­ßen sol­len expe­ri­men­tell ermit­telt und über ein Mate­ri­al­mo­dell hin­rei­chend genau abge­bil­det wer­den. Zur Ver­mes­sung der Metall­schäume exis­tiert bereits ein Luft­ka­nal.

Auf­bau­end auf die­ser Vor­ar­beit sieht die Bear­bei­tung der Abschluss­ar­beit drei Teile vor:

1. Recher­che und Aus­wahl geeig­ne­ter Model­lie­rungs­an­sätze für Metall­schäume
2. Ver­mes­sung von Metall­schäu­men im Luft­ka­nal
  • Pla­nung, Durch­füh­rung und Aus­wer­tung der Mess­rei­hen
3. Model­lie­rung ther­mi­schen und strö­mungs­tech­ni­schen Ver­hal­tens in MAT­LAB
  • Abgleich von expe­ri­men­tell ermit­tel­ten Mess­wer­ten mit den Berech­nun­gen und ggf. Anpas­sung des Modells