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An­ge­bot 291 von 623 vom 09.07.2018, 10:38

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Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar

Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Ges­tal­tung und Medien – mit ihren Fakul­tä­ten und Arbeits­ge­bie­ten ver­fügt die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar heute über ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­fil.

Auf­bau­end auf die inge­nieur­wis­sen­schaft­li­chen und archi­tek­tur­ori­en­tier­ten Dis­zi­pli­nen hat die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ein brei­tes Lehr- und For­schungs­pro­fil ent­wi­ckelt. Das Spek­trum der Uni­ver­si­tät umfasst heute über 30 Stu­di­en­gänge und reicht von der Freien Kunst über Design, Web-Design, Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion, Medi­en­ge­stal­tung und Kul­tur bis zu Archi­tek­tur, Bau­in­ge­nieur­we­sen, Bau­stoff­kunde, Ver­fah­rens­tech­nik und Umwelt sowie Manage­ment.

Der Begriff »Bau­haus« im Namen unse­rer Uni­ver­si­tät steht heute für Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit, Offen­heit, Krea­ti­vi­tät, Nähe zur indus­tri­el­len Pra­xis und Inter­na­tio­na­li­tät. Aus­ge­hend von der Tra­di­tion des Bau­hau­ses sind auch alle Fakul­tä­ten an der Ges­tal­tung des öffent­li­chen Rau­mes betei­ligt.

Wir begrei­fen es als eine Auf­gabe, auf den jewei­li­gen Gebie­ten der Wis­sen­schaft und der Kunst an der Kon­zep­tion, Kon­struk­tion und Ges­tal­tung gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Lebens­räume mit­zu­ar­bei­ten – ana­ly­tisch, krea­tiv und inno­va­ti­ons­freu­dig. In allen wis­sen­schaft­li­chen Berei­chen spielt, wie auch in der künst­le­ri­schen Ent­wick­lung, die Pra­xis­nähe eine große Rolle. Prüf­auf­träge, Gut­ach­ter­tä­tig­keit und Pro­dukt­ent­wick­lung sind bei Bau­in­ge­nieu­ren ebenso wich­tig wie bei Medi­en­ent­wick­lern oder Desi­gnern.

Juni­or­pro­fes­sur (W1)

"Euro­pean Cities and Urban Heri­tage"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

An der Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ist zum 1. Okto­ber 2019 die

Juni­or­pro­fes­sur (W1) „Euro­pean Cities and Urban Heri­tage”

zu beset­zen.

Die Juni­or­pro­fes­sur stellt die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Euro­päi­schen Stadt und ihrem Erbe ins Zen­trum ihrer inter­dis­zi­pli­nä­ren For­schung und Lehre. Sie ist ange­bun­den an das Insti­tut für Euro­päi­sche Urba­nis­tik und ver­knüpft Aspekte der Archi­tek­tur- und Städ­te­bau­ge­schichte, Denk­mal­pflege, Stadt­pla­nung und Stadt­so­zio­lo­gie. Als Schnitt­stel­len­pro­fes­sur zwi­schen Stadt- und Heri­ta­ge­for­schung setzt sie eigene Schwer­punkte bei der Ent­wick­lung des For­schungs­schwer­punkts „Pla­nen.Bauen.Erben“ und wirkt aktiv bei der Gestal­tung des for­schungs­ori­en­tier­ten eng­lisch­spra­chi­gen Mas­ters „Euro­pean Urban Stu­dies“ sowie der Heri­tage-For­schung der Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik mit. Die Juni­or­pro­fes­sur ist inter­na­tio­nal ange­legt, dabei wird erwar­tet, dass die For­schungs­ar­bei­ten eine euro­päi­sche Per­spek­tive rea­li­sie­ren und in euro­päi­sche Netz­werke ein­ge­bun­den wer­den.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Gesucht wird eine Per­sön­lich­keit, die das oben beschrie­bene Pro­fil in Lehre und For­schung ver­tre­ten kann, Aspekte der Stadt- und Heri­ta­ge­for­schung ver­bin­det und Inter­na­tio­na­li­tät auch durch den eige­nen aka­de­mi­schen Wer­de­gang reprä­sen­tiert. Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind eine her­aus­ra­gende, ein­schlä­gige Pro­mo­tion, eigene Publi­ka­tio­nen und Erfah­rung in der uni­ver­si­tä­ren Lehre sowie inter­kul­tu­relle und didak­ti­sche Kom­pe­tenz. Erwar­tet wird dar­über hin­aus Erfah­rung bei der Ein­wer­bung von Dritt­mit­teln. Es wer­den sehr gute Eng­lisch- und Deutsch­kennt­nisse vor­aus­ge­setzt.

Die all­ge­mei­nen Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zun­gen sind in § 89 Thü­rin­ger Hoch­schul­ge­setz gere­gelt.

Un­ser An­ge­bot:

Bei Vor­lie­gen der per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen erfolgt die Ein­stel­lung in ein Beam­ten­ver­hält­nis auf Zeit. Das Dienst­ver­hält­nis ist zunächst auf drei Jahre befris­tet, wobei nach posi­ti­ver Eva­lu­ie­rung der er-brach­ten Leis­tun­gen eine Ver­län­ge­rung um wei­tere drei Jahre erfolgt.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar ver­folgt eine gleich­stel­lungs­för­dernde, fami­li­en­freund­li­che Per­so­nal-poli­tik. Zu den stra­te­gi­schen Zie­len der Uni­ver­si­tät gehört, den Frau­en­an­teil in Lehre und For­schung zu erhö­hen. Die Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar bit­tet daher qua­li­fi­zierte Wis­sen­schaft­le­rin­nen aus­drück­lich um ihre Bewer­bung. Schwer­be­hin­derte Men­schen wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt.

Die Uni­ver­si­tät erwar­tet von der/dem zu Beru­fen­den die Bereit­schaft, den Wohn­sitz an den Uni­ver­si­täts­ort bzw. in des­sen Nähe zu ver­le­gen.

Ihre Bewer­bung mit den übli­chen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Unter­la­gen und zusätz­lich bei­ge­fügt auf Daten­trä­ger in digi­ta­ler Form rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer A+U/JP-02/18 bis zum 30. Sep­tem­ber 2018 an:

Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar
Fakul­tät Archi­tek­tur und Urba­nis­tik
Vor­sit­zende der Beru­fungs­kom­mis­sion
Frau Prof. Dr.-Ing. Bar­bara Schö­nig
Bel­ve­de­rer Allee 5
99423 Wei­mar