Blätter-Navigation

An­ge­bot 298 von 633 vom 01.08.2018, 16:00

logo

TU Ber­lin - IWF

Unser For­schungs- und Lehr­an­ge­bot ori­en­tiert sich an Tech­no­lo­gie und Manage­ment des indus­tri­el­len Fabrik­be­triebs und umfasst sowohl die Ent­wick­lung von Pro­zess­tech­no­lo­gien und Pro­duk­ti­ons­an­la­gen als auch deren infor­ma­ti­ons­tech­ni­sche Model­lie­rung. In sechs Fach­ge­bie­ten arbei­ten Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler inter­dis­zi­pli­när an der "Digi­ta­len Fabrik". Unser Ziel ist es, Pro­dukt­ent­wick­lung, Fer­ti­gungs­pla­nung und Pro­duk­tion infor­ma­ti­ons­tech­nisch so abzu­bil­den und zu ver­net­zen, dass Pro­duk­tent­ste­hungs- und Lebens­zy­klen durch­gän­gig simu­liert, veri­fi­ziert und opti­miert wer­den kön­nen. Bereits 1904 gegrün­det, sind wir eine der tra­di­ti­ons­reichs­ten Ein­rich­tun­gen pro­duk­ti­ons­tech­ni­scher For­schung und Lehre in Deutsch­land. Mit gegen­wär­tig etwa 170 Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern bil­den wir jähr­lich etwa 200 Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten in Maschi­nen­bau und Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen aus.

Inbe­trieb­nahme und Eva­lua­tion eines Mess­sys­tems zur mikro­ma­gne­ti­schen Mes­sung wäh­rend der Zer­spa­nung

Abschluss­ar­beit auf dem Gebiet der Fer­ti­gungs­tech­nik

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Am Insti­tut für Werk­zeug­ma­schi­nen und Fabrik­be­trieb (IWF) der TU Ber­lin ist ein Ver­suchs­stand ent­wi­ckelt wor­den, der den wäh­rend der Dreh­be­ar­bei­ung auf­tre­ten­den Werk­zeug­ver­schleiß mit­tels Laser­in­ter­fe­ro­me­trie bestimmt. Somit ist es mög­lich, das aktu­elle Werk­stück­auf­maß, wel­ches durch ther­mi­sche Aus­deh­nung des Werk­zeugs, den Schnei­de­cken­ver­scheiß und die Auf­bau­schnei­den­bil­dung beein­flusst wird, kon­ti­nu­ier­lich zu mes­sen. Wei­tere Grö­ßen wie die pro­du­zierte Ober­flä­chen­rau­heit des Werk­stücks und die resul­tie­ren­den Rand­zo­nen­ei­gen­schaf­ten kön­nen jedoch nicht auf­ge­löst wer­den.

Auf­gabe die­ser Mas­ter­ar­beit ist es, ein Mess­sys­tem mit mikro­ma­gne­ti­schen Kenn­grö­ßen (3MA) in Betrieb zu neh­men wel­ches in der Lage ist, Rand­zo­nen­ei­gen­schaf­ten wie Härte, Eigen­span­nun­gen und Gefü­ge­aus­prä­gung wäh­rend der Zer­spa­nung direkt zu mes­sen. Zur Extrak­tion der gewünsch­ten Grö­ßen sind die Roh­da­ten geeig­ne­ten Fil­ter­al­go­rith­men und Signal­trans­for­ma­tio­nen zu unter­wer­fen bezie­hungs­weise durch Kom­bi­na­tion mit wei­te­ren Mess­grö­ßen in eine Soft­sen­sor­lö­sung zu über­füh­ren.

Diese Arbeit lässt sich in fol­gende Schwer­punkte unter­tei­len:

  • Erfas­sen des Stands der Tech­nik hin­sicht­lich Indus­trie 4.0, Pro­zess­über­wa­chung, mikro­ma­gne­ti­sche Werk­stoff­prü­fung
  • Umset­zung einer Anbin­dung des 3MA-Sen­sors an ein bestehen­des Mess­sys­tem
  • Durch­füh­rung von Zer­span­ver­su­chen und Refe­ren­zie­rung gegen Off­line-Mes­sun­gen
  • Ggf. Umset­zung von Fil­ter­al­go­rith­men und Signal­trans­for­ma­tio­nen
  • kri­ti­sche Bewer­tung der Ergeb­nisse und Benen­nung von Opti­mie­rungs­po­ten­zial
  • voll­stän­dige Doku­men­ta­tion der Ergeb­nisse und der erstell­ten Soft­ware

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Sie soll­ten fol­gende Anfor­de­run­gen erfül­len:

  • Struk­tu­rierte Vor­ge­hens­weise, schnelle Auf­fas­sungs­gabe
  • Pro­gram­mier­kennt­nisse (z.B.: C oder Twin­CAT) und mess­tech­ni­sche Vor­kennt­nisse sind wün­schens­wert

Un­ser An­ge­bot:

Zu ähn­li­chen The­men wer­den Prak­tika ange­bo­ten.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bitte voll­stän­dig mit Anschrei­ben, Lebens­lauf und Zeug­nis­sen.