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An­ge­bot 401 von 567 vom 27.09.2018, 12:41

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät IV - Insti­tut für Soft­ware­tech­nik und Theo­re­ti­sche Infor­ma­tik / Qua­lity and Usa­bi­lity Lab

Wiss. Mit­ar­bei­ter/in - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist ggf. mög­lich

Die Mehr­zahl der Sys­teme und Dienste, die die Infor­ma­tik, die Elek­tro- und die Infor­ma­ti­ons­tech­nik bereit­stel­len, rich­ten sich letzt­end­lich an mensch­li­che Nut­ze­rin­nen und Nut­zer. Für den Erfolg sol­cher Sys­teme und Dienste ist es daher uner­läss­lich, sich mit den Benut­zen­den und ihren Ver­hal­tens­wei­sen bei der Inter­ak­tion zu befas­sen. Dar­aus kön­nen Gestal­tungs­prin­zi­pien für Mensch-Maschine-Schnitt­stel­len abge­lei­tet und Anfor­de­run­gen an die dem Sys­tem zugrun­de­lie­gen­den Tech­no­lo­gien defi­niert wer­den. Umge­kehrt erge­ben sich aus den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Tech­no­lo­gien aber auch neue Mög­lich­kei­ten der Schnitt­stel­len-Gestal­tung, und dar­aus neu­ar­tige Inter­ak­ti­ons­for­men.
Das Qua­lity and Usa­bi­lity Lab ist als Fach­ge­biet der Fakul­tät IV mit der Eva­lu­ie­rung und Gestal­tung sol­cher Mensch-Maschine-Inter­ak­tio­nen befasst, wobei sowohl Aspekte der mensch­li­chen Wahr­neh­mung, der tech­ni­schen Sys­teme, sowie der Gestal­tung der Inter­ak­tion Gegen­stand unse­rer For­schung sind.

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Die Stelle soll For­schungs­auf­ga­ben im Bereich der Ana­lyse von Sprach­si­gna­len und der Bestim­mung der Sprach­qua­li­tät in unter­schied­li­chen (mobi­len und fes­ten) Net­zen über­neh­men. Hierzu sol­len zunächst Sprach­si­gnale bezüg­lich extra­hier­ba­rer Merk­male des Spre­chen­den (z.B. dau­er­hafte patho­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen, tem­po­räre emo­tio­nale Zustände) oder der wahr­nehm­ba­ren Sprach­qua­li­tät ana­ly­siert wer­den. Auf Basis die­ser Ana­ly­sen kön­nen signal­ba­sierte und para­me­tri­sche Modelle zur Schät­zung der Sprach­qua­li­tät erwei­tert und inte­griert wer­den. Ein Fokus kann hier die Erken­nung von Stö­run­gen in der Sprach­pro­duk­tion sein (z.B. Apah­sie nach einem Schlag­an­fall). Die modi­fi­zier­ten Modelle sol­len auf Grund­lage sub­jek­ti­ver Hör- und Kon­ver­sa­ti­ons­tests vali­diert wer­den. Hierzu sol­len auch Metho­den des Crowd­wor­king ange­wen­det wer­den, d.h. die Daten­samm­lung und/oder Bewer­tung soll bei rea­len Nut­zern mit­tels einer Online-Platt­form erfol­gen. Wis­sen­schaft­lich inter­es­sant ist ins­be­son­dere der Ver­gleich sol­cher Daten mit denen, die unter Labor­be­din­gun­gen gewon­nen wer­den kön­nen. Bei ent­spre­chen­dem Wunsch und Eig­nung, kann eine Pro­mo­tion am Fach­ge­biet ange­strebt wer­den.

Zu den kon­kre­ten Auf­ga­ben zäh­len u.a.:
  • Erstel­lung von Auf­nahme- und Wie­der­ga­be­platt­for­men mit Kop­pe­lung zu rea­len (mobi­len und fes­ten) Über­tra­gungs­net­zen
  • Imple­men­tie­rung und Erwei­te­rung einer mobi­len Platt­form zur Daten­samm­lung beim Nut­zen­den
  • Ana­lyse von Sprach­si­gna­len
  • Schät­zung von Qua­li­täts­as­pek­ten mit­tels ver­schie­de­ner Algo­rith­men
  • Durch­füh­rung von Daten­samm­lun­gen und -bewer­tun­gen in der Crowd und im Labor
  • Pro­jekt­kom­mu­ni­ka­tion und Bericht­erstat­tung
  • Ver­öf­fent­li­chung und Prä­sen­ta­tion von Pro­jekt- und For­schungs­er­geb­nis­sen in wis­sen­schaft­li­chen Zeit­schrif­ten, auf Kon­fe­ren­zen und Work­shops sowie bei Stan­dar­di­sie­rungs­tref­fen der ITU-T

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) in Elek­tro­tech­nik, (Tech­ni­sche) Infor­ma­tik, Medi­en­in­for­ma­tik oder Medi­en­tech­nik (oder ähn­li­cher tech­ni­scher Hin­ter­grund)
  • Gute Kennt­nisse in der digi­ta­len Signal­ver­ar­bei­tung; vor­teil­haft: Sprach­si­gnal­ver­ar­bei­tung und/oder Audio­si­gnal­ver­ar­bei­tung
  • Gute Pro­gram­mier­kennt­nisse (z.B. Mat­Lab oder Python) und siche­rer Umgang mit Ent­wick­lungs­werk­zeu­gen (bspw. Android Stu­dio, HTML5/CSS3, JS, jQuery, JSON, REST­ful API, Idea­ler­weise backend deve­lop­ment skills)
  • Inter­esse an der Durch­füh­rung von Expe­ri­men­ten mit Ver­suchs­per­so­nen zur Bestim­mung von Sprach­qua­li­tät
  • Sprach­kennt­nisse: Eng­lisch flie­ßend in Wort und Schrift, Deutsch flie­ßend in Wort und Schrift
  • Idea­ler­weise Erfah­rung mit empi­ri­schen Unter­su­chun­gen und sta­tis­ti­scher Daten­ana­lyse
  • Lust auf die Arbeit in einem inter­na­tio­na­len und inter­dis­zi­pli­nä­ren Umfeld

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (insb. Bewer­bungs­schrei­ben, Lebens­lauf, Zeug­nis­ko­pien, Arbeits­zeug­nisse) vor­zugs­weise per E-Mail (zusam­men­ge­fasst in einer PDF-Datei) an sebastian.moeller@tu-berlin.de oder schrift­lich an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät IV, Insti­tut für Soft­ware­tech­nik und Theo­re­ti­sche Infor­ma­tik, Qua­lity and Usa­bi­lity Lab, Prof. Dr. Möl­ler, Sekr. TEL 18, Ernst-Reu­ter-Platz 7, 10587 Ber­lin.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt Ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.