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An­ge­bot 73 von 552 vom 09.11.2018, 13:34

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Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Das Fraun­ho­fer FEP wid­met sich der Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Lösun­gen, Tech­no­lo­gien und Pro­zesse zur Ver­ede­lung von Ober­flä­chen und für die orga­ni­sche Elek­tro­nik. Unsere Kern­kom­pe­ten­zen Elek­tro­nen­strahl­tech­no­lo­gie, Sput­tern, plas­maak­ti­vierte Hoch­rate­be­damp­fung, Hoch­rate-PECVD sowie Tech­no­lo­gien für orga­ni­sche Elek­tro­nik und IC-/ Sys­tem­de­sign nut­zen wir zur Lösung viel­fäl­ti­ger indus­tri­el­ler Pro­blem­stel­lun­gen der Ober­flä­chen­be­hand­lung, Vaku­um­be­schich­tung und der orga­ni­schen Halb­lei­ter.

WIR BIE­TEN AB SOFORT EINE

Abschluss­ar­beit

zum Thema "Eva­lua­tion der Kal­zi­um­ab­la­ge­rung an elek­tro­nen­strahl-behan­del­tem Rin­der­pe­ri­kard"

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Peri­kard­ge­webe wird viel­fäl­tig in der Kli­nik ein­ge­setzt u.a. als Patch-Mate­rial für Blut­ge­fäße oder Her­nien und für die Her­stel­lung bio­lo­gi­scher Herz­klap­pen­pro­the­sen. Der aktu­elle Stand der Tech­nik beinhal­tet eine Vor­be­hand­lung des Gewe­bes mit Glut­a­ralde­hyd. Neben der Ver­net­zung soll Glut­a­ralde­hyd die mecha­ni­sche Sta­bi­li­tät erhö­hen sowie des­in­fi­zie­rend wir­ken. Aller­dings soll Glut­a­ralde­hyd zusätz­lich die Ver­kal­kung begüns­ti­gen sowie durch toxi­sche Rück­stände die Wie­der­be­sie­de­lung mit Zel­len beein­träch­ti­gen. Hier­durch wird die Lebend­sauer der kli­ni­schen Prä­pa­rate auf 10-15 Jahre beschränkt. Trotz der Ent­wick­lung zahl­rei­cher neu­ar­ti­ger Ver­fah­ren konnte Glut­a­ralde­hyd als Methode der Wahl bis­her nicht ersetzt wer­den.

Inner­halb der Abtei­lung „Medi­zi­ni­sche und bio­tech­no­lo­gi­sche Appli­ka­tio­nen“ am Fraun­ho­fer Insti­tut für Orga­ni­sche Elek­tro­nik, Elek­tro­nen­strahl- und Plas­ma­tech­nik FEP wurde ein neu­ar­ti­ges Ver­fah­ren zur Sta­bi­li­sie­rung und Ste­ri­li­sa­tion von Peri­kard­ge­webe mit­tels nie­der­ener­ge­ti­scher Elek­tro­nen­strahl­be­hand­lung ent­wi­ckelt. Ziel der Abschluss­ar­beit ist es das Auf­tre­ten poten­zi­el­ler Kal­zi­um­ab­la­ge­run­gen an behan­del­ten Peri­kar­dien unter mecha­ni­schem Stress zu ana­ly­sie­ren.

Das Arbeits­pro­gramm ergibt sich aus den fol­gen­den Punk­ten und wird ent­spre­chend Ihres fach­li­chen Hin­ter­grun­des fest­ge­legt:

Lite­ra­tur­re­cher­che und Aus­wahl geeig­ne­ter Ana­ly­se­me­tho­den
Ein­ar­bei­tung in die expe­ri­men­tel­len Arbei­ten
In vitro Bestim­mung der Kal­zi­um­ab­la­ge­run­gen auf dem Gewebe
Durch­füh­rung der mecha­ni­schen Ana­ly­sen

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Die Aus­schrei­bung rich­tet sich an Stu­die­rende der Fach­rich­tun­gen Bio­lo­gie, Bio­tech­no­lo­gie oder ver­wand­ten Fach­rich­tun­gen. Der Umfang der Arbeit rich­tet sich nach der jewei­li­gen Prü­fungs­ord­nung der Uni­ver­si­tät. Ein Zeit­raum von min­des­tens 6 Mona­ten wird ange­strebt. Die Arbeit kann sowohl von Uni­ver­si­täts- als auch von Fach­hoch­schul­stu­den­ten durch­ge­führt wer­den.

Grund­kennt­nisse auf den fol­gen­den Gebie­ten sind von Vor­teil: Kul­ti­vie­rung huma­ner Zel­len, Kul­ti­vie­rung von Mikro­or­ga­nis­men, bio­che­mi­sche/ bio­ana­ly­ti­sche Metho­den, Ana­lyse mecha­ni­scher Para­me­ter (u.a. uni­a­xia­ler Zug­ver­such).

Zu Ihren per­sön­li­chen Stär­ken zäh­len wis­sen­schaft­li­ches Arbei­ten und ein aus­ge­präg­tes Inter­esse an inter­dis­zi­pli­nä­ren Fra­ge­stel­lun­gen in den Grenz­be­rei­chen zwi­schen Bio­lo­gie, Che­mie und Tech­nik für ver­schie­denste Anwen­dun­gen. Sie sind in der Lage, sich schnell in neue Pro­blem­stel­lun­gen ein­ar­bei­ten zu kön­nen und haben Inter­esse an der selbst­stän­di­gen Pla­nung und Durch­füh­rung von Expe­ri­men­ten. Eine hohe Moti­va­tion, Team­fä­hig­keit und gute Kennt­nisse der deut­schen und eng­li­schen Spra­che sind unab­ding­bar.

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