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An­ge­bot 307 von 592 vom 01.07.2019, 12:18

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Tech­ni­sche Uni­ver­sität Ber­lin - Fakul­tät III - Insti­tut für Bio­tech­no­lo­gie / FG Bio­ver­fah­rens­tech­nik

Wiss. Mit­ar­bei­ter*in (d/m/w) - 67 % Arbeits­zeit - Ent­gelt­gruppe 13 TV-L Ber­li­ner Hoch­schu­len

unter dem Vor­be­halt der Mit­tel­be­wil­li­gung

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

Im Rah­men des stra­te­gi­schen Calls aus Mit­teln der TU-inter­nen For­schungs­för­de­rung "Citi­zen Sci­ence" wurde das Pro­jekt "Mind the Fungi - Pilze und die Bio­tech­no­lo­gie der Zukunft" bewil­ligt. Im Rah­men des Teil­be­reichs "Bio­ver­fah­rens­tech­nik" sol­len Pilz-Kul­ti­vie­run­gen vom Plat­ten- und Schüt­tel­kol­ben- bis zum Klein­bio­re­ak­tor-Maß­stab durch­ge­führt wer­den. Neben den expe­ri­men­tel­len Arbei­ten soll eine Unter­stüt­zung bei der Durch­füh­rung von Work­shops, der Erstel­lung von (popu­lär­wis­sen­schaft­li­chen) Publi­ka­tio­nen und der Aus­rich­tung öffent­li­cher Ver­an­stal­tun­gen erfol­gen.
Eine wesent­li­che Auf­gabe besteht in der Kul­ti­vie­rung von Pil­zen zur Iden­ti­fi­zie­rung geeig­ne­ter Medien und Wachs­tums­be­din­gun­gen. Dabei wer­den Pilze ver­wen­det, die aus Habi­ta­ten in und um Ber­lin herum durch Laien bei Wan­de­run­gen gesam­melt und iso­liert wur­den.
Die Iso­late sol­len in unter­schied­li­chen For­men kul­ti­viert und dabei wachs­tums­ki­ne­tisch cha­rak­te­ri­siert wer­den. Es sol­len ein Medi­en­op­ti­mie­rung sowie erste phy­sio­lo­gi­sche und mor­pho­lo­gi­sche Bewer­tun­gen mit unter­schied­li­chen Labor­me­tho­den durch­ge­führt wer­den, die maß­geb­lich von dem Wachs­tums- und evtl. Aggre­ga­ti­ons­ver­hal­ten abhän­gen und in maß­ge­schnei­der­ten Bio­re­ak­to­ren durch­ge­führt wer­den.

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

  • Erfolg­reich abge­schlos­se­nes wis­sen­schaft­li­ches Hoch­schul­stu­dium (Mas­ter, Diplom oder Äqui­va­lent) im Bereich der Bio­tech­no­lo­gie, Lebens­mit­tel­wis­sen­schaf­ten oder ver­wand­ter Dis­zi­pli­nen.
  • Nach­weis­lich Kennt­nisse im Umgang mit Schüt­tel­kol­ben zur mikro­bi­el­len Kul­ti­vie­rung zwin­gend not­wen­dig.
  • Erfah­rung mit mikro­sko­pi­schen und wei­te­ren bio­tech­no­lo­gi­schen ana­ly­ti­schen Metho­den wün­schens­wert.
  • Erfor­der­lich ist die Kennt­nis im Umgang mit der Kul­ti­vie­rung von Mikro­or­ga­nis­men (z.B. in Schüt­tel­kol­ben) inkl. Medi­en­zu­be­rei­tung, Animp­fen und Stan­dard-Kon­troll­me­tho­den wie z.B. pH-Mes­sung, Tro­cken­ge­wichts­be­stim­mung.
  • Ebenso ist der Umgang mit gän­gi­gen Daten­ver­ar­bei­tungs­sys­te­men wie Micro­soft Office not­wen­dig.
  • Idea­ler­weise besitzt der*die Kan­di­dat*in Erfah­rung im Umgang mit der Stamm­hal­tung, Medi­en­aus­wahl, Anfär­bung von Orga­nis­men zur ein­fa­chen Detek­tion und Unter­schei­dung von Kul­tu­ren.
  • Auch Kennt­nisse über regu­la­to­ri­sche und mor­pho­lo­gi­sche Zusam­men­hänge beim Wachs­tum von Pil­zen sind wün­schens­wert.
  • Kennt­nisse im Bereich Pro­zess­kon­trolle mit­tels Sen­so­ren, die sich ver­schie­de­ner Mess­prin­zi­pien bedie­nen sind von Vor­teil.
  • Die Bereit­schaft zur akti­ven Mit­ge­stal­tung an inter­dis­zi­pli­nä­ren, auch öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen wird vor­aus­ge­setzt. Der*die Kan­di­dat*in soll sich durch eine offene Kom­mu­ni­ka­ti­ons­weise und gute Sprach­kennt­nisse in deutsch und eng­lisch aus­zeich­nen.

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Ihre schrift­li­che Bewer­bung rich­ten Sie bitte unter Angabe der Kenn­zif­fer mit den übli­chen Unter­la­gen (aus­sa­ge­kräf­ti­ges Anschrei­ben mit Lebens­lauf und Nach­wei­sen der fach­li­chen Eig­nung wie Zeug­nis­sen, Teil­nah­me­be­schei­ni­gun­gen, etc.) an die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin - Der Prä­si­dent - Fakul­tät III, Insti­tut für Bio­tech­no­lo­gie, FG Bio­ver­fah­rens­tech­nik, Prof. Dr. Peter Neu­bauer und Dr.-Ing. Ste­fan Junne, Sekr. ACK24, Acker­straße 76, 13355 Ber­lin oder per E-Mail an peter.neubauer@tu-berlin.de und stefan.junne@tu-berlin.de.

Zur Wah­rung der Chan­cen­gleich­heit zwi­schen Frauen und Män­nern sind Bewer­bun­gen von Frauen mit der jewei­li­gen Qua­li­fi­ka­tion aus­drück­lich erwünscht. Schwer­be­hin­derte wer­den bei glei­cher Eig­nung bevor­zugt berück­sich­tigt. Die TU Ber­lin schätzt die Viel­falt Ihrer Mit­glie­der und ver­folgt die Ziele der Chan­cen­gleich­heit.

Aus Kos­ten­grün­den wer­den die Bewer­bungs­un­ter­la­gen nicht zurück­ge­sandt. Bitte rei­chen Sie nur Kopien ein.