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Of­f­re 16 sur 619 du 13/09/2019, 13:30

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Leib­niz-Zen­trum All­ge­meine Sprach­wis­sen­schaft (ZAS)

Das Leib­niz-Zen­trum All­ge­meine Sprach­wis­sen­schaft (ZAS) ist ein außer­uni­ver­si­tä­res For­schungs­in­sti­tut des Lan­des Ber­lin, das sich der Erfor­schung der mensch­li­chen Sprach­fä­hig­keit im All­ge­mei­nen und ihrer Aus­prä­gung in Ein­zel­spra­chen wid­met.

Stu­den­ti­sche Hilfs­kraft gesucht
(Typo­lo­gie - Kor­pus­lin­gu­is­tik - Pho­ne­tik)

Im Rah­men des DFG-Hei­sen­berg Pro­jekts „Neue empi­ri­sche Sprach­wis­sen­schaft durch
Ver­bin­dung von Sprach­do­ku­men­ta­tion, ver­glei­chen­der Kor­pus­lin­gu­is­tik, Typo­lo­gie und
Sprach­kon­takt­for­schung“ von Frank Seif­art (http://frankseifart.info/) am ZAS Ber­lin
suchen wir eine stu­den­ti­sche Hilfs­kräfte ab dem 1. Dezem­ber 2019 (40 Std./Monat).

Auf­ga­ben­be­sch­rei­bung:

In ver­schie­de­nen Ein­zel­pro­jek­ten wer­den fol­gende Fra­ge­stel­lun­gen unter­sucht: Wie ver­schie­den sind die ca. 7.000 der­zeit gespro­che­nen Spra­chen auf der Laut-, Form- und Bedeu­tungs­ebene und wo lie­gen die Gren­zen der Ver­schie­den­heit? Wel­che Pro­zesse füh­ren zur Aus­dif­fe­ren­zie­rung und Anglei­chung von Spra­chen? Diese Fra­gen wer­den mit Daten­ban­ken und doku­men­ta­ti­ons­lin­gu­is­ti­schen, mul­ti­me­dia­len Kor­pora unter­sucht, die qua­li­ta­tiv und quan­ti­ta­tiv aus­ge­wer­tet wer­den. Ein beson­de­rer Schwer­punkt (auch bei der Arbeit der ein­zu­stel­len­den SHK) liegt auf dem Auf­bau und der Aus­wer­tung der DoReCo Daten­bank (http://doreco.info/), mit der unter­sucht wird, wel­che Aus­sprach­ge­schwin­dig­keits­mus­ter sprach­spe­zi­fisch und wel­che uni­ver­sal sind, z.B.
lang­sa­mere Aus­spra­che am Ende einer Äuße­rung (finale Deh­nung). Auf­ga­ben lie­gen in der Zusam­men­füh­rung und Ver­ein­heit­li­chung von 50 Daten­samm­lun­gen, die von ver­schie­de­nen Lin­gu­is­ten in Feld­for­schung erho­ben wur­den, sowie der auto­ma­ti­schen Zeita­li­gnie­rung der Tran­skrip­tio­nen mit den Sprach­auf­nah­men.

Auf­ga­ben:
  • Unter­stüt­zung beim Erstel­len und Bear­bei­ten von typo­lo­gi­schen Daten­ban­ken
  • Kon­sis­tenz­über­prü­fung von Anno­ta­tio­nen und auto­ma­ti­scher Zeita­li­gnie­rung in audio­vi­su­el­len Sprach­kor­pora

Er­war­te­te Qua­li­fi­ka­tio­nen:

Wir suchen:
  • Stu­di­en­fä­cher: Lin­gu­is­tik oder eine ein­zel­sprach­li­che Phi­lo­lo­gie
  • gute Eng­lisch­kennt­nisse, wei­tere Spra­chen von Vor­teil
  • gerne Erfah­rung mit Anno­ta­ti­ons­soft­ware (z.B. ELAN, Praat)
  • gerne Erfah­rung mit Pro­gram­mie­ren (z.B. R, Python)
  • Inter­esse an Typo­lo­gie, Pho­ne­tik, und/oder Kor­pus­lin­gu­is­tik

Un­ser An­ge­bot:

Die Stelle läuft für 1 Jahr ab dem 1. Dezem­ber 2019 (bei Bedarf evtl. etwas spä­ter).

Hin­wei­se zur Be­wer­bung:

Bewer­bungs­un­ter­la­gen
  • Anschrei­ben (max. 1 Seite) – Dar­stel­lung Ihrer Inter­es­sen und Eig­nung
  • Lebens­lauf

Bewer­bungs­frist: 15. Okto­ber 2019

Bitte schi­cken Sie Ihre Bewer­bung per Email an PD Dr. Frank Seif­art, seifart@leibniz-zas.de